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Subotica und ihre Umgebung nehmen die Zentrallage in der Pannonischen Fläche ein und sie ist mit den Karpaten, Alpen und den Bergen der Balkan Halbinsel umkreist. Die Stadt liegt eigentlich etwas nördlicher von Bela Crkva – Stara Pazova – Sremska Mitrovica – Linie, die 45° der nördlichen geographischen Breite bezeichnet – den Zentarlteil des nördlichen gemäßigten Erdgürtels. Die Stadt nimmt den Zentralplatz zwischen Donau im Westen und Tisa im Osten ein und stellt einen dominanten Stadtsitz zwischen diesen Flüssen dar. Auf die betonte Günstigkeit der Lage von Subotica haben die Verkehrsfaktoren den meisten Einfluss, insbesondere wenn man weiß, dass diese Stadt an der zur Zeit bedeutendsten räumlich – strategischen Strecke – Korridor 10 liegt.
Das Klima dieses Gebietes ist betont pannonisch mir sehr warmen Sommer und sehr kalten Winter mit einer kleinen Menge von Ablagerung. Von den verschiedenen Winden, die in diese Gebiete reichen, sind die nördlichen kalten und die westlichen feuschten Winde am häufigsten, und folglich entspricht diesem Klima die Steppenvegetation, die mit der Zeit durch kulturelle ersetzt wurde...
DIE GESCHICHTE
In den geschriebenen Quellen, erscheint der Name Subotica relativ spät in der Form Zabotka – in einem offiziellen Dokument, das aus dem Jahr 1391 datiert. Es gibt wenig relevante Daten über die Stadt aus dieser Zeit, außer dass sie zum Segedin – Sandschak angehörte und zwar seit dem Jahr 1526. für die Entwicklung von Subotica sind folgende Daten von Bedeutung: im Jahre 1749 bekommt Subotica den Status einer Hadelsstadt mit dem neuen Namen St. Maria; im Jahre 1779 als die Stadt zur freien königlichen Stadt erklärt wird unter dem Namen Mariatheresiapolis und das Jahr 1869 während des Baus der Bahnstrecke Segedin – Subotica. In der folgenden Zeit erlebt Subotica die Renaissance der kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung. Es beginnt die Verbindung der Stadt mit anderen Teilen Europas, und die Bahnstrecke hat eine neue Menschenart mit sich gebracht – Händler, Bankier, die die neuen Kulturbedürfnisse dieser Zeit sublimieren.
DAS RATHAUS
Die Silhouette des Rathauses dominiert im engsten Zentrum der Stadt. Die prächtige Ausgabe, im Stil der ungarischen Variante der Sezession gebaut (1908 – 1910), wurde am Platz des ursprünglichen Barockrathauses errichtet. Heute sind befinden sich darin die Stadtregierung, das Museum, das historische Archiv, Boutiquen und Banken.
DAS THEATER
Im längst vergangenen Jahr 1854 bekommt Subotica ihr Theater, ein von dem ersten am Territorium der ungarischen Monarchie. Ein Werk des Janoš Skulteti, des ersten geschulten Architekten in Subotica, ist an den sechs korinthischen Säulen der Vorderseite und an den stillen klasizistischen Linien erkennbar.
DIE KIRCHEN
Vor dem Bau des Theaters, gab es in diesem Raum drei Objekte mit sakralem Charakter, als markierte Punkte für den Stadtrahmen. Die Franziskanerkirche, in dessen Wänden sich die Überreste des ehemaligen Kastrums verbergen, ihr heutiges Aussehen bekam sie im Jahr 1901 und stellt ein monumentales Gebäude im Stil der Neuromantik. Weiter in Richtung Westen, kommen wir zur katholichen Kathedrale an, gebaut im Jahre 1779, eine Barockkirche nach Typenprojekten aus Kaloča, des damaligen Zentrims der Bischöfe. Östlich von der Franziskanerkirche wurde im Jahr 1730 die orthodoxe Kirche der Heiligen Himmelsfahrt Gottes, die zahlreiche Adaptierungen und Veränderungen ertrug, um im Grunde das traditionelle Barocktypus zu erhalten.
DAS BAROCK
Der Architekt, der am Anfang des XX Jahrhunderts die Stadt mit prächtigen Barockobjekten bescherte ist Ferenc Rajh – das Gebäude der heutigen Stadtbibliothek, erkennbar an den Atlanten, die den Barockbalkon tragen, sowie das Gymnasiumgebäude, das die barocken soften Formen mit betonter Kuppel über den mittleren Risalit kennzeichnen.
SEZESSION
Der Beginn des XX Jahrhunderts kennzeichnet die Kulmination des architektonischen Baus von Subotica, als die Objekte im Stil der Sezession gebaut wurden. Einen unverwischbaren Stempel gaben der Stadt die Architekten aus Budapest: Marcel Komor und Deže Jakab. Aus der Reihe der Objekte die Subotica zieren, sollte man auf jeden Fall die Synagoge absondern, gebaut im Jahre 1901, mit modernen architektonischen Lösungen, geschmückt mit verschiedenfarbigen Vitragen, die stilisierte Blumenblätter der Nelke, Rose, weißen Lilie und Pfaufeder darstellen. Das nächste Objekt des schon genanten Tandems ist das Gebäude Nr.4 im Stadtkorso, das sich wegen seiner lebhaften Ornamentik absondert. Im geschützten Stadtkern, um die hundert Schritte vom Rathaus entfernt, liegt eines der schönsten Sezessionsgebäude – der Rajhl-Palast, wo sich auf eine interessante Weise die Architektur, das kostbare Baustoff und die spielerische Form des Künstlerhandwerkes durchdringen. Heute fand in ihm die Galerie des Künstlerisches Treffens ihren Paltz. Die unumgängliche Einheit der Stadt bilden auch zwei prächtige Springbrunnen aus „zolnai" Keramik: der sog. Grüne und Blaue Springbrunnen.
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